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LEONHARD KURZ und Marquardt präsentieren innovative HMI-Panels für Haushaltsgeräte

Unser Zuhause wandelt sich, wird immer smarter und vernetzter. Die neuen Technologien, die in Küche, Wohnzimmer und Bad Einzug halten, ermöglichen dabei eine leichte und intuitive Bedienung der verschiedenen Geräte – und eröffnen gleichzeitig ganz neue Möglichkeiten in Hinblick auf die Gestaltung. Denn: Design spielt heute nicht nur bei Möbelstücken eine zentrale Rolle, sondern beeinflusst maßgeblich auch die Entscheidungen, wenn es um den Kauf von Haushaltsgeräten geht.

Dass die sogenannte Weiße Ware längst nicht mehr weiß oder eintönig sein muss, demonstriert nun der Experte für funktionale und dekorative Oberflächen LEONHARD KURZ in Zusammenarbeit mit dem Mechatronik-Spezialisten Marquardt und der KURZ-Tochterfirma PolyIC, die auf die Herstellung von Touchsensoren und gedruckter Elektronik spezialisiert ist. Die drei Unternehmen haben ihre Kompetenzen gebündelt und zeigen anhand zweier Demonstratoren für Waschmaschinen-Bedienblenden in zwei Varianten und Dekoren neue Wege in der Oberflächengestaltung auf.
Oberflächen erwachen bei Berührung zum Leben
Die erste Demonstrator-Variante – ein Human-Machine-Interface-Panel (HMI-Panel) im 16:9-Format mit TFT-Display – beeindruckt auf den ersten Blick mit ihrer glatten, geschlossenen schwarzen Oberfläche. Dank Shy-Tech-Design und Hinterleuchtung erwacht die Front erst bei Berührung oder Annäherung zum Leben. Dabei werden die Icons sichtbar, über die sich die einzelnen Funktionen steuern lassen. Der integrierte Touchscreen-Sensor der KURZ-Tochterfirma PolyIC ermöglichen die Bedienung über Touch. Sobald das Gerät ausgeschaltet wird, verschwinden die Icons und Anzeigen wieder, sodass erneut lediglich die glatte Oberfläche – die sogenannte Dead Front – zu sehen ist. „Geplant ist die Produktion der Control-Panels im effizienten In-Mold- Dekorationsverfahren – kurz IMD“, erläutert Nick Wagner, Head of Business Area Plastic Decoration Sales and Marketing bei KURZ, und führt fort: „Damit können wir das Bauteil in nur einem hocheffizienten Schritt herstellen, veredeln und Sensoren durch verschiedene Prozesse integrieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Verfahren spart zum einen Zeit und Energie. Zum anderen lassen sich damit individuelle, kundenspezifische Motive umsetzen. Die Bandbreite an Möglichkeiten möchten wir mit unseren Demonstratoren beispielsweise auf Fachmessen und weiteren Veranstaltungen aufzeigen.“
Ein besonderes Highlight: Mittels Near Field Communication (NFC) lassen sich vorab gespeicherte Einstellungen und Profile bequem in Sekundenbruchteilen aufrufen. „Diese Technologie könnte in allen Bereichen zum Einsatz kommen, in denen sich mehrere Menschen eine Waschmaschine teilen, etwa in Mehrfamilienhäusern oder Studentenwohnheimen“, erklärt Alexander Resner, Produktmanager bei Marquardt, und ergänzt: „Dank der integrierten Sensoren bedient das Konzept darüber hinaus die am Markt herrschende Nachfrage nach smarten Bedienelementen, die sich genauso einfach und intuitiv nutzen lassen wie ein Handy.“
Neue Gestaltungsfreiheit und hoher Grad an Individualisierung
Auch der zweite Demonstrator von KURZ, Marquardt und PolyIC macht deutlich, dass Waschmaschine, Trockner und Co. heutzutage mit ihrer individuellen Optik viel mehr als nur Haushaltsgeräte sind. Die Bedienblende in der zweiten Variante fällt mit ihrer markanten Holzoptik auf. Sie ist zudem mit einem in die Schalteroberfläche integrierten runden Display und ebenfalls mit Shy-Tech-Funktionalität ausgestattet. Verbaut wurde hier ein Touchsensor von PolyIC, über den sich die integrierten Funktionstasten und Slider steuern lassen. Sie werden durch einen haptischen Drehdrücksteller von Marquardt ergänzt, der zur intuitiven Bedienung beiträgt und gleichzeitig als gezielt eingesetztes Stilelement dient. „Darüber hinaus sehen wir auf dem Panel hinterleuchtete Touchtasten sowie die Logos von KURZ und Marquardt, bei denen ebenfalls die Möglichkeit besteht, sie zu hinterleuchten“, erläutert Nick Wagner von KURZ. „Sie stellen ein gutes Beispiel für den hohen Grad an Individualisierung dar, den unsere Veredelungsprozesse ermöglichen: Über IMD können wir sowohl Logos als auch Muster, aber auch kundenbezogene Artworks anbringen – schnell und effizient.“
Alexander Resner von Marquardt hebt eine weitere Besonderheit der Panel-Oberfläche hervor: „Mithilfe der eingesetzten IMD-Technologie wird ein Erlebnis für alle Sinne geschaffen. Während die auffällige Holzoptik die Blicke auf sich zieht, beeindruckt der Demonstrator bei Berührung mit seiner einzigartigen Haptik, die in Erinnerung bleibt. Möglich sind auch weitere Variationen, die unter anderem durch den gezielten Einsatz von Licht, Hinterleuchtung und Farbe individualisierbar sind. Wir sind froh, dass wir mit KURZ einen Partner mit vertiefter Expertise im Bereich der Oberflächenveredelung und der Verschmelzung von Technologie und Design gewonnen haben.“
www.kurz-world.com

 

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